Die Baracke (linker Jugendclub) in Falkensee/Brandenburg wurde offenbar Opfer eines Brand-Anschlages. Polizei spricht von „Brandstiftung“!
Sie ist komplett ausgebrannt und höchstwahrscheinlich nicht mehr nutzbar.
Eine weitere Anlaufstelle in der brandenburgischen Provinzpampa für Anti-Kommerzielles Schaffen wurde zunichte gemacht…
Wir sind sehr betroffen, denn die Baracke wurde von sehr guten Freunden von uns betrieben und wir waren gerne Gäste dort und hatten sogar in nächster Zeit noch ein Konzert dort geplant.
Unsere Wut und Trauer kennt keine Grenzen!
Edit: Aufgrund der Ereignisse und der bisherigen Sachlage rufen wir deshalb zu einer Demonstration „Baracke! Jetzt erst Recht! Alternative Jugendarbeit erhalten und schützen!“ auf.
Treffpunkt ist am Donnerstag, den 16.02.2012 um 19 Uhr vor der Baracke, Slabystraße 2 in Falkensee!
In Greifswald gibt es eine neue politische Gruppe mit dem Namen DEFIANTS, die es sich zum Ziel gemacht hat Nazistrukturen in Greifswald und Umgebung aktiv entgegenzutreten und zu bekämpfen.
Am 10.12. gibt es aus diesem Grund eine antifaschistische Demo unter dem Motto: „Zieht euch warm an – Null Toleranz für Nazis! FIGHT BACK!“. Hier der Aufruf:
Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald gilt weithin als ein Ort des kulturellen Austauschs und des harmonisch- studentischen Lebens. Linke Projekte und Initiativen prägen das Stadtbild und es gibt Möglichkeiten sich alternativ auszuleben. Damit stellt Greifswald eine der wenigen Ausnahmen zur braunen Tristesse in Mecklenburg-Vorpommern dar. Doch immer häufiger wird dieses Bild der Realität nicht gerecht.
Seit geraumer Zeit haben sich neonazistische Strukturen in und um Greifswald gefestigt und noch stärker vernetzt. So gründeten sich im Januar 2010 die „Nationalen Sozialisten Greifswald“ (NSG), die u.a. Kontakte nach Sachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen pflegen. Anfänglich beschränkten sich ihre Aktionen auf Verteilen von Flyern und Schmierereien an Hauswänden, doch schon nach kurzer Zeit wurde ihr Auftreten zunehmend gewaltbereiter. Körperliche Übergriffe auf nicht rechte Menschen stiegen massiv an. Traurige Höhepunkte dieser neuen Qualität der Gewalt bildeten die Brandanschläge auf zwei alternative Wohnprojekte und der bewaffnete Überfall auf einen Jugendlichen, der anschließend auf der Intensivstation behandelt werden musste. Greifswald hat ein verdammtes Naziproblem.
Wir haben keine Lust mehr tatenlos zuzusehen. Wir haben es in Greifswald schon des Öfteren geschafft erfolgreich gegen Naziaktivitäten vorzugehen. Die Demonstration reiht sich in eine Vielzahl antifaschistischer Aktivitäten ein, unter anderem der blockierte Naziaufmarsch am 1. Mai und die erfolgreichen Störungen von NPD-Infoständen in der Stadt.
Kommt alle am 10. Dezember 2011 nach Greifswald. Lasst uns den Nazis einen unvergesslichen Tag bereiten und offensiv für linke Freiräume eintreten. Greifswald ist und bleibt antifaschistisch!
Null Toleranz für Nazis – Fight Back!
Greifswald | Südbahnhof | 10.12.2011 | 13 Uhr
Freitag mit Kotzreiz und Initiative Kantholz war der Hammer! Die neuen Lieder haben gut geknallt und alle waren zufrieden.
Weiter geht’s kommenden Samstag nun in Greifswald. Zusammen mit VESPA, der Ska-“Legende“ aus Polen! Wir freuen uns.
Scheiße finden wir jedoch diese Nachricht (KLICK!): Faschos haben in der vergangenen Nacht vor dem alternativen Wohnprojekt IKUWO ein parkendes Auto angezündet und bewusst Verletzungen von Personen in Kauf genommen. Ein Beweis mehr für ihre menschenverachtende Gesinnung und ein Grund mehr, sie am 1.Mai nicht durch Greifswald laufen zu lassen! Obwohl das Verbot der Nazidemo in erster Instanz bestätigt wurde, ist zu erwarten, dass sie sich trotzdem durchklagen oder einfach eine spontane, unangemeldete Demo durchführen.
Kommt zahlreich und macht den Naziaufmarsch zum Desaster!
Leute Leute… Wir schwitzen uns grade im Proberaum einen ab, damit die neue Platte gut, ach was sag ich… damit die neue Platte genial wird! Ein paar neue Songs gibt es bereits kommenden Freitag (22.04.11) in Ribnitz-Damgarten in der KITA zu hören. Da spielen wir mit „Kotzreiz“ und „Initiative Kantholz“. Einlass ist 21 Uhr und Eintritt gegen Spende (3-5 Taler)! Kommt rum! Feiert mit uns!
Nun zu was Ernstem: Am 1.5. will die NPD unter dem Motto: „Unsere Heimat-Unsere Arbeit! Fremdarbeiterinvasion stoppen.“ Dem gilt es sich entschlossen entgegenzustellen! Aus diesem Grunde spielen wir für alle bereits anwesenden Blockiererinnen und Blockierern am 30.04. ein Konzert im Klex mit der polnischen Band „Vespa“. Kommt hin, genießt mit uns den Abend und dann stellen wir uns am nächsten Tag gemeinsam den Nazis in den Weg!
Wenn ihr nicht wisst, wo ihr pennen sollt, dann schaut einfach mal bei der Bettenbörse vorbei. Alle weiteren Infos, so wie den Aufruf und weiteren Mobistuff findet ihr hier und hier!
Immer wieder schön solche News von „Zuhause“ zu hören. In Dorf Mecklenburg bei Wismar hat sich eine Initiative gegründet, die Nazischmierereien mit Farbe und Rolle auf die Pelle rückt.
Wunderbare Sache!
Schaut mal vorbei!
Das „Hotel am Kalkberg“ in Bad Segeberg ist von der Räumung bedroht. Am heutigen Tag soll die Schlüsselübergabe stattfinden. Aus diesem Grunde haben sich einige Bands zusammengefunden und einen Soli-Sampler auf die Beine gestellt, um auf die Bevorstehende Räumung aufmerksam zu machen und ihren Teil zum Widerstand dagegen beizutragen. Wir sind auch mit einem Lied vertreten!
Wenn auch ihr helfen wollt, dann schaut auf hak.blogsport.de oder auf MySpace vorbei.
Den Sampler könnt ihr nachfolgend Downloaden:
http://www.mediafire.com/?999hfd7ebppzphe
http://www.mediafire.com/?5cfjwpskgsa0yxu
http://www.mediafire.com/?kfearouk72lh6wa
Seit Monaten erlebt der Widerstand gegen die Atomenergie sowohl bundesweit als auch in MV ungeahnten Aufwind. Die Nazis wollen darauf aufsatteln. In deren Portal „Mupinfo“ finden sich ausführliche Infos zum Castor und zu den bevorstehenden Protesten. Anscheinend mobilisieren sie selber zum Castor-Protest. Ein Artikel auf dem Portal endet mit den Sätzen: „Weitere Aktivitäten der Atomkraftgegner sind bereits angekündigt. Möglicherweise beteiligen sich auch nationale Kräfte vor Ort“.
Es passt ins Bild sich verändernder faschistischer Propaganda, dass die Nazis nicht nur stumpf auf der Schiene Heimatschutz/Ökologie reiten, sondern auch antikapitalistische Elemente der Anti Castor Proteste bedienen. So äußerte der NPD-Abgeordnete aus MV, Pastörs während einer Landtagsdebatte, dass die Atomenergie ein Teufelswerk sei und nur der kapitalistischen Wachstumsideologie diene. Es wird aber gleichzeitig offen zugegeben, dass es ihnen nicht um die Abschaffung der Atomtechnologie gehe. Laut der Äußerung von Pastörs im Landtag, ist ein weiteres deutsches Engagement in der Atomenergie in Ermangelung anderer preiswerter Alternativen zur Energiegewinnung sinnvoll, um auf dem Weltmarkt mit dessen niedrigen Energiepreisen mithalten zu können.
Auch wenn dieses Argument faktisch falsch ist, so zeigt dieses Argument der Standortlogik doch sehr deutlich die eigentlichen, nationalistischen Interessen der Nazis. Im Kern geht es den Nazis also nicht um die Abschaffung der Kernenergiegewinnung weltweit sondern nur um einen Machtgewinn in der strukturschwachen Region MV, indem sie sich als Sachwalter der Interessen der dortigen Bevölkerung gegen vermeintliche Interessen der sogenannten Industrieregionen gerieren.
Wir lassen nicht zu, dass Vertreter menschenverachtender Ideologien als Trittbrettfahrer von dem Anti-Atom-Protest profitieren. Es ist die übliche Taktik der Nazis, an Proteste und gesellschaftliche Kontroversen anzuschließen, in der Hoffnung, dadurch mehr gesellschaftlichen Einfluss zu erlangen. In diesem Zuge präsentieren sie sich und einen starken Staat, nationale und rassistische Ideologien als Lösungsmuster.
Natürlich ist es kein Zufall, dass die strukturschwache Region MV für die Zwischen(end)lagerung vorgesehen ist. Mit dem Mittel Zuckerbrot (versprochenen Verdienstzuwächse durch Arbeitsplatzangebote) und Peitsche (Polizeieinsätze) soll hier als auch im ebenfalls strukturschwachen Wendland ein Atomklo durchgesetzt werden. Es ist wichtig, hier, ebenso wie im Wendland eine starke emanzipatorische Gegenbewegung aufzubauen. Für Nazis ist dabei kein Platz. Für uns ist der Kampf gegen Atomenergie verbunden mit dem Kampf für eine emanzipatorische und solidarische Gesellschaft. Nazis wollen etwas anderes.
Kein Fußbreit den Nazis in den Anti Castor Protesten noch irgendwo sonst!
Kick the waste!
Di, 14.12. – 20.00 Uhr Greifswald HBF/ ZOB

25.11.2010 Gedenkveranstaltung um 14 Uhr – Mensa
27.11.2010 Antifaschistische Demonstration um 13 Uhr – Mensavorplatz
mehr Infos!


Nazialarm!
Am 10. November will die NPD-Landtagsfraktion MV zwei Infostände in Greifswald durchführen. Zwischen 12 und 17 Uhr haben sie sowohl am Fischmarkt, als auch am Schönwaldecenter Veranstaltungen angemeldet.
Die Infostände stehen als Wahlkampfaktivitäten im Zusammenhang mit der Landtagswahl 2011, bei der die NPD sich anschickt erneut in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern einzuziehen. Wiedereinmal versucht die NPD ihre menschenverachtende Ideologie unter die Bevölkerung zu bringen und mit sozialen Themen zu punkten.
Das die neonazistische Partei mit ihren Infostände ausgerechnet nach Greifswald kommt, ist der Tatsache geschuldet, dass in der Hansestadt im Gegensatz zum Umland wenig Propagandaaktivitäten der NPD zu beobachten sind. Darüber hinaus sind rechte Strukturen in der Universitätsstadt im Gegensatz zum Landkreis Ostvorpommern verhältnismäßig schwach ausgeprägt. Möglicherweise versuchen die Neonazis die Hansestadt Greifswald für den kommenden Wahlkampf zu schleifen.

know your enemy
Vermutlich werden die Protagonisten der NPD, die den Stand betreuen, wiedereinmal aus Ostvorpommern kommen. Dies sollte jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass auch Greifswalder Neonazis an den Veranstaltungen teilnehmen werden. Gerade die in letzter Zeit sehr aktiven Neonazis der Gruppe „Nationale Sozialisten Greifswald“, die für zahlreiche rechte Schmierereien verantwortlich sind werden die Stände frequentieren. Für die gut vernetzten Greifswalder „Kamerad/innen“ werden die Veranstaltungen einmal mehr eine Möglichkeit bieten sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren, wie sie es bereits auf diversen Neonaziaufmärschen in MV und Brandenburg getan haben.
So nahmen bereits im Frühjahr bekannte Mitglieder der Gruppe an Infoständen in HGW teil.
Hierbei zeigten sich die guten Kontakte zu regionalen Kadern über die sie verfügen. Auch haben sich die Neonazis der „NSG“ der sogenannten „Anti-Antifa“-Arbeit verschrieben und versuchen durch abfotografieren und ausspionieren an Daten ihrer politischen Gegner_innen zu gelangen. Vorsicht ist also geboten!
fight the fascist scum – unity means power
Wir rufen alle antifaschistisch gesinnten Menschen dazu auf mit uns die Veranstaltungen der NPD zu stören und wenn möglich zu verunmöglichen. Neonazistische Propaganda muss verhindert und den Neonazis ihre Bühne genommen werden. Das schaffen wir nur gemeinsam! Bereits im Frühjahr konnte den Neonazis entschiedener Protest entgegen gebracht werden! Die Ideen des „nationalen Sozialismus“ und der „Volksgemeinschaft“ sind keine Lösungen für soziale Probleme, sondern führen zu Diskriminierung und Verfolgung von, den Neonazis missliebigen Menschen.
Dagegen setzen wir die Idee von einer emanzipierten, und progressiven Gesellschaft, in der Ausgrenzungsmechanismen keine Rolle mehr spielen und Menschen unabhängig ihrer Herkunft, Religion oder Sexualität gemeinsam, friedlich zusammenleben.
Für eine Gesellschaft, in der Neonazis keinen Platz haben!
NPD-Infostände stören!
Quelle: Antifa Greifswald
Bild und nähere Infos: Fleischervorstadtblog