Archiv für Januar 2013

Neues Shirt / Offizieller Webshop

Vielleicht haben es einige von euch schon auf FACEBOOK gesehen, wir haben neue Shirts. Und zwar schicke „Pfeffi muss mit“-Motive im Black-Flag-Style, gestaltet von OPÓR Clothing. Gedruckt ist das ganze auf GILDAN-185g-Shirts und wird es ab dem 09.02. auf all‘ unseren KONZERTEN zu kaufen geben.

Wer Paypal hat, kann gerne mal in unserem neu eingerichteten SHOP vorbeischauen und das gute Teil dort für 10EUR + 2,50EUR Versand bestellen. Ansonsten schreibt ihr einfach eine Mail an aufbewaehrung@riseup.net und dann läuft das auch!

On Tour 2 – Neubrandenburg

Ich mache ja keinen Hehl daraus, dass das AJZ Neubrandenburg eine meiner liebsten Konzertlocations ist, in denen ich bisher gespielt hab. Auf einer kleinen Anhöhe gelegen, direkt am See (was vorallem im Sommer der absolute Traum ist!), viele nette, engagierte Leute – was kann es besseres geben?
Nun spielen wir auch mit AUF BEWÄHRUNG das erste Mal dort. Vorher haben wir uns tierisch in die Hosen gemacht, ob es überhaupt was wird, denn schließlich gab es mit FEINE SAHNE FISCHFILET in Rostock eine „Gegenveranstaltung“, die es in sich hatte. Ich konnte die anderen aber beruhigen, denn die „Szene“ um das AJZ ist so aktiv, dass es da immer voll und geil wird – so kam es dann auch.

Angekommen und mit den netten Mädels und Jungs von SUCKERPUNCH (aka. Zuckerpunsch) die Reihenfolge ausgekickert, Gewinnerteam darf sich die Reihenfolge aussuchen. Gnadenlos verloren, aber doch gewonnen, denn SUCKERPUNCH wollten zuerst spielen, damit sie auch zuerst saufen können. Kluge Leute!

Danach das übliche Prozedere, aufbauen, essen, chillen, Meet&Greet, Autogramme schreiben, Fotos machen, Babys küssen… Ihr wisst schon.
Dann standen SUCKERPUNCH auf der Bühne und haben stark abgeliefert, ich kannte vorher nur ein Lied von denen und das hab ich meisterlich verpasst. War aber bestimmt gut.

Als wir auf die Bühne gingen, standen schon viele bekannte Gesichter davor. Immer wieder schön zu sehen, dass Leute u.a. unseretwegen ein paar Stunden Fahrt in Kauf nehmen. Das Konzert war dann ziemlich gestört, ich glaube ich habe bisher auf keinem Konzert so oft das Mikrofon ins Gesicht geschlagen bekommen, was mein Gesicht dann irgendwann mit einer blutigen Lippe quittierte. Das ist Punkrock oder so, versteh ich als Hipster nix von.

Anschließend legten noch 2 grandiose DJs ein paar Perlen des Punkrocks auf und wir legten noch eine flotte Sohle aufs Parkett. Ich glaube, ich bin einigen Leuten mit meinem Dauergrinsen und meinen Dankesreden für diesen „rundum gelungenen Abend“ ziemlich auf den Geist gegangen. Tut mir nicht Leid.

Nach einer kurzen Nacht, von der ich besser nicht rede (ihr wisst schon, bandmitgliedliche Schweigepflicht. höhöhö), musste ich noch das Versprechen einlösen, mit unserem Mädchen für alles Henner vorm Frühstück „wandern“ zu gehen und den Hügel neben dem AJZ zu besteigen, um die grandiose Aussicht zu genießen. Gesagt – getan!

Neubrandenburg, immer wieder gerne. Danke an alle Beteiligten und hier, als visuelle Untermalung ein paar hässliche Bilder mit schicken Filtern. Oi!

Das malerische AJZ mit einem Schmedder in freier Wildbahn

Setlist – Blut, Bier, Fußabdrücke

Dans op de Deel

Henner am Ort seiner Träume

CD von SUCKERPUNCH. Noch nicht reingehört, sieht aber gut aus.

On Tour 1 – Greifswald

So, ich hab mir einen guten Vorsatz für 2013 gemacht und zwar diesem Blog mal wieder Leben einzuhauchen und das in Form von Konzertberichten. Cool oder? Dann stehen hier nicht nur die aktuellen Tourdaten, sondern es gibt auch noch was zu lesen und zu gaffen. Also „hier wir gehen“:

Greifswald als erstes Konzert im neuen Jahr ist immer eine sichere Bank. Sowas wie ’ne Homebase sozusagen und es lockt immer wieder viele bekannte Gesichter vor die Bühne. Das konnten wir gebrauchen, denn wir haben, quasi nebenbei, vor Ort ein Video zu „Ach, verrat ich euch noch nicht!“ gedreht.
Das heißt, beim Soundcheck schonmal gut aussehen und 5 Mal das gleiche Lied runterballern. Macht nicht so viel Spaß, wie man sich vorstellen mag.
Währenddessen erfahren, dass der Bus in der Polizeikontrolle, den die Jungs gesehen haben, der von STREET POISON war und es war ungewiss ob die Franzosen es überhaupt schaffen zu spielen. (Die Rede war von Sänger mitgenommen, Knast, Geldstrafe – letztendlich waren es wohl 500EUR, weswegen weiß keiner so genau.)
Auch die andere Band THE DETECTORS steckte im Schneechaos auf der Autobahn fest. Doofe Sache, sollten sie doch den Opener machen und in einer Stunde spielen. Sie kamen dann 15 Minuten vor Showtime, aber wir wollten denen nicht zumuten direkt aus dem Auto auf die Bühne zu springen, also haben wir angefangen.
Show: riesengeil abgeliefert, blabla, das beste was wir je erlebt haben, blabla. Dann THE DETECTORS, stark wie immer. Über die hab ich mich ja mehr gefreut, als selbst zu spielen – quasi ’ne DETECTORS-Show mit Freisuff, Freiessen, freiem Eintritt und Übernachtung und dafür mussten wir nur ein bisschen spielen.
STREET POISON dann elegant verpasst, was nicht schlimm war, denn ich hatte mir vorgenommen die Combo STREET POISON, THE DETECTORS und SMALL TOWN RIOT am nächsten Tag in Berlin nochmal zu genießen (was übrigens auch der Hammer war).

Nach den Konzerten dann die üblichen Abkacker am Merchandise-Stand bzw. in der Rhythmus-Gruppe und so mussten die 6-Saiter alleine weiterziehen und mit den „Locals“ noch ein wenig die Bars unsicher machen. Naja, Greifswald ist nicht New York und so kam es neben einem illustren Lesezirkel, nur dazu, dass Maddin die Barfrau abgezockt hat und doppelt so viel Wechselgeld bekam, als das, was er hingegeben hat. WIN-Situation, denn so konnte er der halben anwesenden Meute Kippen und Drinks spendieren und alle hatten ihren Spaß.

Greifswald halt!

Einfach mal die Kresse halten

Umschulung für den Fall der Fälle

Konzertfotos schießen war schon immer meine Stärke

Sexy-Time zwischen einem Mitglied der Kapelle VERWAHLOST und dem Verantwortlichen unseres Videoclips